2. Dezember 2020

Nachbetrachtung zur Pegida-Demo in Bünde

1387325ab956c8c74bb3ab7914759e29_XLErstveröffentlichung am 17.10.2015 via Facebook

Am Freitag, den 16. Oktober 2015 fand in der ostwestfälischen 45.000-Einwohner-Stadt Bünde (Kreis Herford) eine Pegida-Demonstration statt. DIE RECHTE Ostwestfalen-Lippe war mit einer kleinen Delegation vor Ort und berichtete über unsere Facebook-Seite mit einem Live-Ticker von den Ereignissen. Hier nun eine ausführlichere, persönliche Nachbetrachtung.

Die für 18.50 Uhr angekündigte Demonstration begann mit etwa einer halben Stunde Verspätung, weil noch auf anreisende Teilnehmer gewartet wurde. Das Wetter war regnerisch, was aber halb so schlimm war, weil man direkt am Bahnhof in Bünde eine trockene Stelle fand, wo wir uns unterstellen konnten. Die in einer Seitenstraße um die Ecke eingeklemmte Gegendemonstration wurde hingegen permanent naßgeregnet. An allen Gegendemonstrationen zusammen nahmen übrigens laut Polizeiangaben insgesamt 600 Personen teil, darunter zahlreiche Ausländer. Die Anzahl der Gegendemonstranten blieb damit deutlich hinter den erwarteten 1.000 Teilnehmern zurück.

Gegen 19 Uhr stellte sich eine etwa achtköpfige Gruppe zu den anderen Teilnehmern. Die Gruppe machte zunächst den Eindruck, als würde sie auch an der Pegida-Versammlung teilnehmen wollen. Doch nachdem die Personen von einigen Polizeibeamten umstellt worden waren, begannen sie mit „Nazis raus!“-Geplärre und der dialektischen Glanzleistung „Wer Deutschland nicht liebt, darf Deutschland ruhig hassen!“. Anschließend wurden die Antifa-Chaoten von den Polizisten des Platzes verwiesen. Verflixt aber auch: Da schaffen es einige Antifaschisten schonmal, sich unerkannt bis zu unserer Demonstration zu schleichen, aber dann verläßt die wackeren Rotfront-Kämpfer doch wieder der Mut und man wartet mit den Parolen, bis man unter Polizeischutz ist. War also mal wieder nix mit „Antifa heißt Angriff!“…

Wenige Minuten nach diesem lustigen Vorfall wurde die Versammlung eröffnet. Die Auftaktrede hielt der Versammlungsleiter Thomas Borgartz, ehemaliger Bezirksvorsitzender von ProNRW. Anschließend sprachen die Gastredner Ester Seitz („Widerstand Ost-West“) und Ferdinand Gerlach (Partei „Die Freiheit“).

Nach der recht kurz gehaltenen Auftaktkundgebung setzten wir uns mit insgesamt 40 Teilnehmern in Bewegung. Die Teilnehmerzahl bewegte sich also in der gleichen Größenordnung wie am 21. September in Bielefeld. Während in Bielefeld eher die Generation „40 plus“ überwog, nahmen diesmal erfreulich viele junge Menschen aus Bünde und Umgebung an der Demonstration teil. Der Spaziergang war leider nur einige hundert Meter weit. Aus einem von Kaputten bewohnten Haus flog irgendein undefinierbarer Gegenstand. Der offensichtlich sturztrunkene Werfer verfehlte die Demonstration aber um mehrere Meter. Die Teilnehmer riefen währenddessen „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ und „Unsere Fahne, unser Land – maximaler Widerstand!“.

Als wir nach dem Spaziergang Aufstellung zur Abschlußkundgebung nahmen, entfernten sich leider etwa 15 Teilnehmer vorzeitig, sodaß die letzten Reden nur von 25 Personen gehört wurden. Es sprachen nochmal die drei Redner der Auftaktkundgebung. Nach dem gemeinsamen Absingen der Nationalhymne wurde die Versammlung beendet.

Die Reden waren inhaltlich im Großen und Ganzen zustimmungsfähig. Einziger Wehrmutstropfen bleibt das von allen Rednern gebetsmühlenartig vorgebrachte Sprüchlein, daß wir ja keine Nazis seien. Als ob man sich vor den Gutmenschen auch noch für seine Meinung rechtfertigen müßte! Besser und konsequenter wäre es allemal gewesen, wenn man den Gutmenschen in ihre Visagen geschrien hätte: „Lieber Nazi als einer von euch Volksverrätern!“ Auch die Bezeichnung der Linksextremisten als „wahre Faschisten“ ist eine Beleidigung für jeden italienischen und spanischen Anhänger des Faschismus. Doch davon abgesehen brachten alle Redner den herrschenden Asyl-Wahnsinn auf den Punkt. Insbesondere die erst 22-jährige Ester Seitz gab sich kämpferisch und erntete für ihre Rede viel Applaus.

Zum Schluß wurde noch angekündigt, daß es in Zukunft weitere Pegida-Demonstrationen in Ostwestfalen geben wird. Nach Auflösung der Demonstration verteilten wir noch einige asylkritische Flugblätter von „DIE RECHTE“ an die Teilnehmer mit der herzlichen Einladung, mit uns in Kontakt zu treten und mit uns gemeinsam für ein besseres Deutschland zu kämpfen. Überall, wo für Deutschland und deutsche Interessen demonstriert wird, ist DIE RECHTE mit dabei – egal ob die Versammlung unter dem Namen Pegida, Hogesa, AfD, NPD, III. Weg oder freie Kräfte stattfindet. In dieser Zeit der größten Not unseres Volkes müssen nun alle Patrioten zusammenhalten und gemeinsam für unser Vaterland auf die Straße gehen.

Die 40 Teilnehmer von gestern sind natürlich ein verschwindend geringes Häuflein gegen die Massen von Asylanten, mit denen unser Land überflutet wird. Aber wie Ferdinand Gerlach in seiner gestrigen Rede schon sagte: Jeder einzelne Teilnehmer steht für zig andere, die sich aus Angst vor beruflichen oder sonstigen Nachteilen noch nicht trauen, mit uns auf die Straße zu gehen. In Mitteldeutschland ist der Damm bereits gebrochen, dort demonstrieren zigtausende Bürger gegen Asylmißbrauch und Islamisierung. Arbeiten wir also weiter daran, daß der Funke auch auf den Westen überspringt und bei uns eine ähnliche Volksbewegung erwacht!

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