29. November 2020

Rückzug: Veranstalter sagen Bürgerversammlung in Schildesche ab! / ERGÄNZT

MeinungsfreiheitErgänzung 21.04.16, 20.40 Uhr: Auf der Netzseite www.schildescher-marktplatz.de wurde heute folgende Stellungnahme der Veranstalter veröffentlicht (Auszug): Nachdem bereits 5.000 dieser Einladungen von uns in die Briefkästen in Schildesche verteilt worden sind, haben wir heute (20. April 2016) erfahren, dass sich die politische Rechte an unsere Veranstaltung hängen will und im Internet entsprechend mobil gemacht hat. Wahrscheinlich gibt es da von links auch schon einen Aufruf zur Gegen-Demonstration und entsprechend vielleicht auch schon einiges Kopfzerbrechen bei der Polizei, die dann für Ordnung und Sicherheit sorgen müsste. Als Politik-Amateure und auch ansonsten aus Mangel an Erfahrung in solchen Dingen sehen wir uns nicht in der Lage einen derartigen Propaganda-Auflauf zu übersehen und zu kontrollieren.

Das liest sich nun schon ganz anders als in dem Hetzartikel der Neuen Westfälischen. Unser Verdacht, daß nicht der Aufruf von patriotischen Netzseiten, sondern die Ankündigung linksextremer Gegendemonstrationen und polizeilicher Druck der ausschlaggebende Grund für die Absage gewesen sind, scheint sich damit zu bestätigen. / Ergänzung Ende.

Die Organisatoren der Bürgerversammlung, die am 1. Mai auf dem Marktplatz in Bielefeld-Schildesche stattfinden sollte (siehe Ursprungsmeldung im Anhang), haben den Rückzug angetreten und die Veranstaltung abgesagt. Die offizielle Begründung lautet, daß man keine Rechten auf der Versammlung haben wolle. Am gestrigen Mittwoch hatten u.a. der RECHTE-Kreisverband OWL, Biegida und die Facebook-Seite „Bielefeld gegen Asylmißbrauch“ auf die Veranstaltung hingewiesen.

Wer eine Versammlung gegen den Bau eines Asylantenheims absagt, weil dort auch ein paar Rechte auftreten könnten, ist natürlich von vornherein völlig ungeeignet, den Bürgerwillen in Schildesche zu organisieren. Mit der Absage der Versammlung haben die Veranstalter jedenfalls ihr wahres Gesicht gezeigt: Ihnen geht es nämlich lediglich darum, die Asylanten vom Marktplatz fernzuhalten, wo viele gutsituierte Bürger ihre Wohnungen und Geschäfte haben. Würde das Asylantenheim stattdessen in einem anderen Gebiet gebaut, würde das die Veranstalter wahrscheinlich einen feuchten Kehricht interessieren.

So beeilen sich die Veranstalter auch schon, gegenüber dem SPD-Propagandablättchen Neue Westfälische klarzustellen, daß man natürlich überhaupt nichts gegen „Flüchtlinge“ habe. Deren Redakteur Arno Ley hat einen für die Lügenpresse typischen Hetzartikel verfaßt, der in der heutigen Druckausgabe der NW erschienen ist. Bei so einer egoistischen Sichtweise auf das Problem, könnte man zynischerweise auf den Gedanken kommen, daß die Veranstalter es auch gar nicht anders verdient haben, als daß ihre Häuser von allen Seiten von Asylantenheimen umzingelt werden.

Den angesichts der Asylflut mit Sorgen erfüllten Schildescher Bürgern haben die Veranstalter mit ihrer Absage jedenfalls einen Bärendienst erwiesen. Bereits jetzt zeigen sich patriotische Schildescher tief enttäuscht über die Absage. Stattdessen jubelt beispielsweise der Grüne Klaus Rees, einer der schlimmsten Überfremdungs-Fanatiker Bielefelds, auf einer Facebook-Seite: „Vor dieser Entscheidung habe ich großen Respekt!“. Eine andere Pro-Asyl-Aktivistin pflichtet ihm mit den Worten „Danke an die Veranstalter“ bei.

Doch die Asylanten-Unterstützer sollten sich nicht zu früh freuen: Schließlich wird durch den Rückzug der spießbürgerlichen Truppe jetzt der Weg dafür frei, daß sich authentische patriotische Bürger an die Spitze des Protestes setzen und den Herrschenden unmißverständlich klarmachen können, daß zahlreiche Schildescher keine weiteren Asylantenheime in ihrem Bezirk haben wollen.

Eine gute Gelegenheit, seinem Protest Ausdruck zu verleihen, bietet sich bei der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung am Donnerstag, den 12. Mai um 17.00 Uhr in der Kleinen Mensa der Martin-Niemöller-Gesamtschule, Apfelstraße 210 in Bielefeld.

Zu Dokumentationszwecken erfolgt die Ursprungsmeldung:

Schildesche wehrt sich: Bürgerversammlung gegen geplantes Asylantenheim am 1. Mai in Bielefeld!

Der RECHTE-Kreisverband Ostwestfalen-Lippe ist sehr erfreut über die Pläne aus der Schildescher Bevölkerung, das geplante Asylantenheim auf dem Marktplatz des nördlichen Bielefelder Stadtbezirkes verhindern zu wollen. Durch die massenhafte Artikulation des Volkswillens sollen die Herrschaften in der Bezirksvertretung und im Rathaus unter Druck gesetzt werden. Klares Ziel der Initiative ist die Erhaltung des Marktplatzes als traditionellen Fest- und Gemeinschaftsplatz.

Anwohner und Geschäftsleute rufen deshalb zurzeit über Flugblätter dazu auf, sich am 1. Mai von 15.00 bis 18.00 Uhr auf dem Marktplatz Schildesche (Beckhausstraße, gegenüber der Eisdiele) zu versammeln. Gemeinsamen sollen die Schildescher Bürger über die städtische Fehlplanung diskutieren und Pläne entwickeln, wie das unsägliche Bauvorhaben gestoppt werden kann. Nach Informationen aus der Schildescher Bevölkerung sollen neben Anwohnern und Geschäftsleuten auch Mitglieder des örtlichen Schützenvereins, des Sportvereins TG Schildesche und der Feuerwehr bereits ihr Erscheinen angekündigt haben.

Hintergrund: Unter dem Deckmantel des „sozialen Wohnungsbaus“ will die Bezirksvertretung Schildesche mitten auf dem Marktplatz ein Asylantenheim hinklatschen. Neben der ästhetischen Verschandelung des historischen Ortskerns würde das auch zu einem Absinken der Grundstückswerte und einer Verschärfung der Sicherheitssituation durch drohende Kriminalitätssteigerung in Schildesche führen. Bereits Ende März sorgte ein offener Brief eines Arztes aus Schildesche für Aufsehen, der die herrschende Asylpolitik mit deutlichen Worten anprangerte und die Gründung einer Bürgerinitiative gegen das Asylantenheim in Aussicht stellte.

Kein Asylantenheim auf dem Schildescher Marktplatz – und auch nicht anderswo!

Wir möchten alle unsere Unterstützer dazu aufrufen, sich an der Bürgerversammlung am 1. Mai auf dem Schildescher Marktplatz zu beteiligen. In den Diskussionen sollte unbedingt zur Sprache kommen, daß es nicht damit getan ist, wenn die illegalen Einwanderer zwar nicht auf dem Marktplatz, aber dafür irgendwo anders im Stadtbezirk untergebracht werden.

Wenn sich die Schildescher Bevölkerung wirklich vor den negativen Folgen der Völkerwanderung schützen will, müssen unsere Landsleute jetzt ganz klar Position beziehen: Es geht nicht darum, ob das Asylantenheim nun im Ortskern oder am Stadtrand gebaut wird, sondern daß es gar nicht gebaut wird! Die Grenzen müssen sofort für illegale Einwanderer geschlossen werden und die sich bereits in Deutschland befindlichen Asylanten müssen schleunigst in ihre Heimatländer abgeschoben werden, wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde.

Wenn wir wollen, daß Deutschland das Land der Deutschen bleibt und wir nicht zur Minderheit im eigenen Land werden wollen, dann müssen nun alle Patrioten zusammenhalten und für ein besseres Deutschland kämpfen!

Ein Gedanke zu “Rückzug: Veranstalter sagen Bürgerversammlung in Schildesche ab! / ERGÄNZT

  1. Da bildet sich eine Bürgerinitiative und will die Bebauung des Geländes in Schildesche mit einem als Sozialwohnungsbau getarnten Asylantenheimes verhindern.
    Es werden emsig tausende Flugblätter verteilt und für den 1. Mai wird zu einem großen Treffen auf dem Gelände geladen, wo gebaut werden soll.
    Dort sollen bitteschön alle hingehen, die die Bebauung verhindern wollen.
    Wie absolut blauäugig muss man sein, um zu glauben, dass DIE RECHTE die sich überall seit ihrem Bestehen gegen den Bau und Bezug von Asylantenheimen stark macht, ausgerechnet dort nicht erscheinen wird?!
    Ist es doch geradezu ihr Markenkern, den sich nun andere zu eigen gemacht haben.
    Nun, die Initiative hat kalte Füße bekommen. Das ist nicht ehrenrührig. Schade ja, aber man kann es den Initiatoren die nach eigenen Angaben „Politik-Amateure“ sind, nicht vorwerfen.
    Die stark mit antifaschistischen Strukturen verwobene linke „Neue Westfälische“ und vielleicht auch entsprechende „informierende“ Polizisten (?) haben bestimmt ein entsprechendes Szenario und passende Leimspuren verbreitet. Da bekommt man als gutbürgerlich-konservativer „Polit-Amateur“ schon mal Fracksauen; man weiß ja wie im Westen der Hase läuft und wie hier alle gegen „rechts“ hetzen und mobil machen. Und wer da nicht sofort mithetzt wird von der roten Pressemeute auch zur Beute gemacht. Wer will da schon als Bürgerlicher in die Schußlinie geraten. Man hat ja was zu verlieren. Alles verständlich. Aber Leuten von DIE RECHTE unnötig in den Rücken zu fallen, die das selbe Ziel verfolgen, das ist schon ein wenig unanständig und natürlich politisch falsch. Es hilft nur den Kräften in Bielefeld, die unser Volk umvolken und den Großen Austausch (deutsches Volk vs. multikulturelle Mischbevölkerung) vornehmen wollen, und die den Bau von Asylantenheimen in Schildesche und anderswo möglichst geräuschlos und ohne Widerstand über die Bühne bringen wollen. Und es reißt unnötige Gräben in die Reihen derer, die zwar aus verschiedenen politischen Strömungen kommen, aber vereint die Bebauung mit einem Asylantenheim verhindern wollen. Man könnte sagen, da haben sich ein paar wirklich gutmeinende fleißige und mutige Honoratioren aus Schildesche aus Angst vor den ideologischen Karren der linken Szene und der NW-Postille spannen lassen und sich selbst und den Schildskern damit stark geschadet. „Selbstmord aus Angst vor dem Feind.“ Klüger wäre es gewesen, getrennt zu marschieren und vereint zu schlagen. Aber hey…nobody is perfect. Das Leben ist ein langer Lernprozeß.
    Aber keine Sorge, andere und viele werden die begonnenen Proteste gegen illegale Einwanderung weitertragen und im Laufe der nächsten Wochen – nicht nur in Schildesche – massiv ausweiten.

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