Schönes, buntes Bielefeld: Mit Pollern gegen den Terror

2018-01-31-Grenzen-dicht-02-1024x738Beim Lesen des Artikels „Oberbürgermeister will Fußgängerzonen mit Pollern schützen“ habe ich von unserem klugen OB Clausen wieder etwas glernt. Autofahrer sind latente und potentielle Gefährder und die angebliche Terrorgefahr durch legal und illegall eingewanderte Extremisten ist lediglich, wenn überhaupt, als „abstrakt“ zu bewerten. Also ist die Gefahr eigentlich gar keine Gefahr, weil sie nicht konkret ist und nicht unmittelbar besteht.

So, so. Dann sollen die Großaufgebote an Sicherheitskräften auf den Bahnhöfen, Flughäfen und bei großen Veranstaltungen also nur vor einer abstrakten Terrorgefahr, die eigentlich gar keine ist, schützen und somit vielleicht für eine abstrakte Sicherheit sorgen. Jetzt hat er sich Gedanken gemacht und ist zu dem abstrakten Einfall gekommen, dass doch die Bielefelder Einkaufszonen mit versenkbaren Pollern zu versehen sind, um die Bürger vor den Autofahrern zu schützen, und nebenbei werde dann auch etwas gegen die Terrorgefahr getan, die ja nun lediglich abstrakt und dadurch eigentlich gar nicht vorhanden ist.

Bei einer kurzen Recherche hätte der Herr Clausen festgestellt, dass seine Idee nicht neu ist und in Städten wie Dortmund aufgrund der hohen Kosten, die Fachleute mit einem höheren siebenstelligen Betrag beziffern, abgelehnt wurde. Außerdem verfügen Terroristen, obwohl von denen ja nur eine abstrakte Gefahr ausgeht, noch über andere Waffen als das Auto. Interessant wird es bei seiner Aussage, dass mit den versenkbaren Pollern auch der Zulieferverkehr in die Innenstast verhindert werden kann. Herr Clausen steigt also auch bei diesem Thema schon voll in den Wahlkampf ein und versucht, auf den Zug seiner grün-bunten Freunde aufzuspringen und diese nicht so zu verärgern, dass sie tatsächlich einen eigenen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters aufstellen und mit ihrem Wahlkampf das alte Schiff SPD zum endgültigen Kentern bringen.

Dann wäre Herr Clausen selbst als „abstrakter“ Oberbürgermeister zu bezeichnen.

 

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