30. Mai 2020

Der 8. Mai kein Tag wie jeder andere.

Für die meisten Deutschen die nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden und gerade die jüngere Generation ist der 2. Weltkrieg etwas völlig Unwirkliches. Er wird zumeist nur über Computer Spiele wie World of Tanks und andere war genommen.

Für jene, die das Kriegsende noch bewusst erlebt haben ist es abhängig davon wo sie damals standen. Juden, die im Untergrund in Deutschland lebten und sich über jede Bombardierung deutscher Städte freuten wie es überlebende in einer ARD Fernsehdokumentation schilderten, war es sicherlich ein Tag der Befreiung auch für alle Insassen in Konzentrationslagern und Gefängnissen und für viele Kommunisten. Nicht zu vergessen die Westalliierten Kriegsgefangen. Auch für die Kriegsgefangenen der Sowjetunion war der Tag ein Tag der Befreiung. Weniger für die in der Umgebung wohnenden Deutschen. Denn man ließ sie ein paar Tage „Party“ machen was dazu führte, daß der ein oder andere deutsche das mit dem Leben bezahlte auch manche Frau wird sich an diesen Tag bestimmt nicht gerne mehr erinnern. Aber der „Spaß“ währte nicht lange für sie, denn Väterchen Stalin sah es nicht gerne, wenn sich seine „glorreichen Soldaten“ ergaben sie hatten gefälligst zu siegen oder zu sterben! Und so kamen sie vom Regen in die Traufe vom Kriegsgefangenlager in den sibirischen Gulag. Was für die meisten von ihnen auch das Ende der Geschichte war.

Für alle Deutschen die sich zum 8. Mai nicht auf dem Gebiet der heutigen BRD und der damaligen DDR befanden, war spätestens jetzt ihr überleben reine Glücksache. War ihre Situation vorher schon katastrophal waren sie jetzt völlig entrechtet. Jeder konnte mit einem Deutschen tun was er wollte er brauchte keine Angst vor Bestrafung zu haben. Davon wurde ausgiebig Gebrauch gemacht. Das Ausrauben zusammenschlagen vergewaltigen und Foltern, Männern und Frauen wurden Organe bei lebendigem Leibe abgeschnitten. Oder man band sie an Laternen und steckte sie bei lebendigem Leibe in Brand. In Kroatien wurden Kroaten und Deutsche in Stollen getrieben und bei lebendigem Leibe eingemauert. Es gibt leider sehr viele Geschichten die zeigen wie „Menschenfreundlich“ man mit den nun entrechten deutschen umging. Man geht davon aus das ungefähr eine Million Deutsche den Mörderbanden zum Opfer fielen.

Aber auch auf dem Gebiet der Besatzungsmächte war unser Volk rechtlos Folter und Vergewaltigung gab es aber nicht nur von der Roten Armee, sondern auch unsere heutigen „Freunde“ ließen oft keine Möglichkeit aus um zu Rauben und zu plündern auch ließ die französische Armee in Süddeutschland immer wieder zu den Einheiten ein paar Tage freibekamen, zum Plündern.

Auch die durch die Haager Landkriegsordnung festgelegte Sorgfaltspflicht gegenüber den Deutschen Kriegsgefangen wurde schmählich vernachlässigt so ließ man zu dem rund 1 Million  deutsche Kriegsgefangen in Deutschland an Unterernährung und Krankheit verreckten.

Auch für diese Menschen war 8. Mai kein Tag der Befreiung.

Die Regierung die formell noch bestand, wurde nach dem man sie festgenommen hatte aufgelöst. Daher vertrat das Bundesverfassungsgericht bis in die 90 er Jahre die Auffassung, daß die BRD ein Provisorium ist und das dritte Reich nach dem Völkerrecht weiter besteht. Was praktisch natürlich keine Auswirkungen hat!

Völkerrechtlich ist es so das der Sieger die Verantwortung für die Besiegten trägt. Aber um das deutsche Volk weiter zu erniedrigen, sorgte man dafür das nicht genügend Lebensmittel nach Deutschland geliefert wurden, obwohl das leicht möglich gewesen wäre. Das führte dazu daß sehr viele alte Menschen aber auch sehr viele Kinder verhungerten.

Genau wie die einfachen Soldaten stahlen auch die Siegermächte alles was sie meinten gebrauchen zu können, besonders auf Patente hatte man es abgesehen. Um diese nutzen zu können durften dann später deutsche Firmen an amerikanische Firmen Patentgebühren entrichten.

Es gab im ganzen Land Folter Lager wie in Bad Nenndorf, in denen Menschen inhaftiert wurden die man Verurteilen wollte aber dafür noch passende Aussagen brauchte oder aber auch aus wirtschaftlichen Interessen.

Über den Entnazifizierungsvorgang (der Fragebogen) wurde festgelegt, wer wieder arbeiten und damit Geld verdienen durfte, um sich etwas zu essen zu kaufen und wer nicht arbeiten durfte und damit dem Hungertod ausgesetzt wurde. All das sind keine Zeichen der Befreiung.

Sie bestimmten, wer eine Zeitung herausbringen durfte und wer zur Wahl antreten durfte und wer nicht. Auch am Entstehung und Inhalt dem Grundgesetztes nahmen sie maßgeblichen Anteil.

Alles im Namen der Befreiung.

Das Grundgesetz (Gesetz zur Aufrechterhaltung der Ordnung in besetzten Gebieten) mußte den alliierten Siegermächten „zur Genehmigung vorgelegt werden, damit sie ihre Vorbehalte formulieren konnten“

Für Millionen deutsche bedeuteteder 8. Mai 1945 daß sie oder ihre Angehörigen eingesperrt, bestohlen zusammengeschlagen, gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden!

Das deutsche Volk war komplett bis 1949 praktisch Rechtlos und der Willkür der Sieger ausgesetzt.

Aber warum soll man sich 75 Jahre danach noch mit dem Thema beschäftigen auch die Täter sind zumeist schon tot und wir stehen auf dem Standpunkt Recht vor Rache,

Zumal wir im Heute Leben und für eine bessere Gegenwart und eine Zukunft für unser Volk arbeiten.

Trotzdem darf man die Geschichte nicht vergessen, denn die Handlungen von damals bestimmen das Leben von heute. Und die Geschichte hat nur den einen Auftrag, aus ihr zu lernen dazu gehört aber auch daß man die ganze Geschichte kennt.

Wenn man versucht denn 8. Mai zum Tag der Befreiung hoch zu stilisieren dann bedeutet das nichts anderes als daß man all die Verbrechen die damals passiert sind rechtfertigt und die Opfer damit ein zweites Mal bestiehlt, zusammenschlägt vergewaltigt und umbringt.

Damals hatten wir noch nicht gelebt, um das zu verhindern. Heute aber werden wir das kein zweites Mal hinnehmen.

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