27. September 2020

Die Angst vorm Diesseits

Seit Jahrhunderten teilt sich die Menschheit auf in Herrschende und Untertanen. Letztere stellten ihre Rolle meist nie infrage, wenige rebellierten und manche suchten Gründe, warum sie nicht bereit waren den Kampf aufzunehmen.
Entweder behaupteten sie, dass eine unbekannte Macht schon bereitstand sie zu retten, oder aber der Gegner wurde so riesig projiziert, dass eine Rebellion hoffnungslos erschien.
Schon vor der Französischen Revolution wurden Gerüchte über die Macht und deren Rituale gesponnen. Fakt ist aber, dass oft ein Teil Wahrheit in ihren Geschichten steckt und der Rest oft nur ausgeschmückt wird. Und so war es in den 1980er Jahren im nationalen Lager. Damals verbreiteten „Ufologen“ die Mär, dass der Führer in Neuschwabenland am Südpol leben würde. Er würde bald kommen, um uns zu befreiten; man bräuchte nur warten. Wir lachten und arbeiteten weiter. Er ist nie gekommen.
Heute erleben wir die Wiederkehr der Verschwörungstheorien. Meist werden einzelnen Milliardären vorgeworfen, Menschenblut zu trinken oder die Menschheit versklaven (jetzt dank Corona) zu wollen. Klar gibt es sehr reiche Menschen wie Soros oder Gruppen wie die Bilderberger, die versuchen die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern. Aber wieso sind sie immer noch nicht an der Macht? Warum diktieren sie uns nicht ganz offen ihre Ziele?
Recht simpel, weil sie es nicht können; trotz ihres Einflusses, trotz ihres Geldes. Und selbst falls sie es könnten, ändert dies gar nichts an der Richtigkeit und Notwendigkeit unserer politischen Aktivitäten. Denn nur wer kämpft, kann etwas verändern. Wer es unterlässt, gesteht seine Niederlage ein und arbeitet für den Sieg des Gegners. Wir aber leisten Widerstand!

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