29. November 2020

Alle Jahre wieder: Kommunalwahlen in NRW

Man erkennt es daran, dass überall Plakate der Parteien an möglichen und unmöglichen Stellen hängen. Zudem kann man das Pech haben, den Bürgermeister, der sonst nie zu sehen war, einem freudestrahlend entgegenkommt und versucht, einem ein Gespräch aufzudrücken. Auf Wochenmärkten und in den Innenstädten stehen Wahlkampfstände von den Parteien.  Hinter ihnen zeigen sich zumeist lustlos ein paar Menschen. Sie warten regelrecht darauf, dass sich jemand nähert, um diesen von dem hohen Sinn ihrer politischen Gruppe und von dem Blödsinn ihres  Gegners zu überzeugen. Sobald aber die Wahl vorbei ist, verschwinden sie wieder, als hätte es sie nie gegeben.

Sie sagen, dass sie alles besser anpacken würde wie die Konkurrenz. Gerne fabulieren sie dazu von ihren „Visionen“ (kleiner schaffen sie es nicht). Der „Otto Normalverbraucher“ hat dieses Spiel zumeist schon lange durchschaut und versucht  es möglichst zu ignorieren. Frei nach dem Motto: „Die machen ja eh was sie wollen!“

Wir sagen jetzt nicht, dass Wahlen sinnlos wären, allerdings fehlt es – zu Recht – den meisten Menschen an Vertrauen in die zu wählenden Parteien und deren Personal. Zu weit hat sich die politische Klasse von uns allen entfernt. Und das ist kein Zufall, in Wirklichkeit halten sie mit den Bürger (=Stimmvieh) auf Distanz. Sie bleiben lieber unter Ihresgleichen; ein Gespräch auf Augenhöhe mit dem normalen Volk ist ihnen zu anstrengend.

Wir fordern, dass man die Menschen in Entscheidungen, die sie selbst betreffen, mehr mit einbezieht. Dies heißt beispielsweise, dass man erst einmal die Anwohner einlädt, wenn die Zukunft ihrer Straße geplant wird, und dass deren Meinung im Bebauungsplan berücksichtigt wird. Auch sollen Volksentscheidungen über den Bau von Verkehrswegen oder Krankenhäusern durchführt werden. Aber das werden sie vermeiden, weil sie, genau wie die anderen Vertreter der Lizenz-Parteien, nicht ihre Klüngel- und Vetternwirtschaft aufgeben wollen.

Leider ist „Die Rechte“ in unserer Region im Aufbau, sie tritt zu den Kommunalwahlen nicht an. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihr Kreuz bei der AfD zu setzen (obwohl sie in Westdeutschland keine wirkliche Alternative zu den anderen Blockparteien darstellt). Aber: Besser man wählt die AfD als gar nicht, denn jede nicht abgegebene Stimme ist eine für die Herrschenden.

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