15. Januar 2021

Die „Mannschaft“ spielt und keiner will sie sehen!

                                                                                                  

Mal wieder Länderspiele: Sind das jetzt eigentlich Freundschaftsspiele, Testspiele, der „Nation Cup“ oder ist es schon die EM?

Das interessiert immer weniger Menschen. Und die Fernsehen-Quoten, die den Marktwert dieser „Mannschaft“ bestimmen, sinken immer tiefer. Zum Glück für sie darf eh keiner mehr in die Stadien, um sich für überhöhte Preise das Rumgekicke anzuschauen.

Aber warum ist das so? Die Nationalmannschaft wurde während und nach der gewonnenen Weltmeisterschaft geradezu auf einer Wolke getragen. Und heute nur gibt es nur noch Schulter zucken.

Wie immer hat das viele Gründe. Viel beigetragen hat dazu der sportliche Misserfolg bei der WM in Russland vor zwei Jahren. Der Bundestrainer mit seiner zumeist latent femininen Sprechart schien seitdem kein Garant für den sportlichen Erfolg mehr zu sein.

Ich weiß nicht, was es für einen Sinn machte, aus der deutschen Nationalmannschaft die „Mannschaft“ zu machen. Oder war es das innere Einverständnis, das die Mannschaft mit Deutschland nicht mehr viel zu tun hatte?

Die Krise, die bis jetzt scheinbar nur eine Krise des Produkts „Mannschaft“ war, wurde durch das 0 : 6 Debakel gegen Spanien auch eine Krise in der „Mannschaft“. Dieser „Mannschaft“, die offensichtlich aus mindestens 40% „Goldstücken“ bestehen muss, fehlt einfach die Qualität.

Niederlagen würden sich sicherlich eher akzeptiert, wenn es eine deutsche Nationalmannschaft wäre – mit denen könnte man sich bei guten wie bei schlechten Spielen identifizieren.

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