Die „Mannschaft“ scheidet aus – Gedanken zur Fußball-WM

FußballDie „Mannschaft“ ist bei der Fußball-WM gegen Südkorea ausgeschieden. Soweit die Tatsachen, aber warum, fragt sich Fußballdeutschland, sind sie gegen eine Manschaft, die weder spielerisch noch von dem Potenzial der einzelnen Spieler der „Mannschaft“ her standhalten können, ausgeschieden?

Bevor ich in die klassischen Stereotypen verfalle, eine nüchterne Analyse von einem der 10 Millionen deutschen Fußballtrainer:

  1. Regelmässig scheiden alle deutschen Bundesliga-Mannschaften in der Euro-Liga zumeist schon in den ersten Spielen aus. Auch in der Champions-Liga ist kein Blumentopf zu gewinnen. Daß das dann auch Rückschlüsse auf die Manschaft zulässt, dürfte keinen verwundern.
  2. So, nun wollen wir mal in die Vollen gehen. Was kann man an Identität zu einem Land von Spielern erwarten, deren Mannschaft noch nicht einmal „deutsche Nationalmannschaft“ heißt, sondern nur noch schlicht „die Mannschaft“? Ein Spieler, der sich nicht explizit zu dem Land bekennt, für das er spielt, wieviel Engagement und Einsatzwille darf man von ihm erwarten?
  3. Wenn einzelne Spieler (Paßdeutsche) dann nicht bereit sind, die deutsche Nationalhymne mitzusingen, dann ist auch klar, daß sie sich zu dem Land nicht bekennen wollen. Was ich ehrlich gesagt gut finde, denn dann halten sie den Gutmenschen, die behaupten, jeder auf der Welt kann Deutscher werden, den Spiegel vor’s Gesicht, indem sie bei dem Schmierentheater trotz ihrer besonderen Stellung einfach nicht mitmachen.
  4. Von daher finde ich es auch nicht schlimm, wenn sich diese Spieler dann mit dem Präsidenten der Türkei gemein machen, zeigt es doch wo sie wirklich hingehören und daß sie in der Mannschaft wahrscheilich nur wegen des dadurch steigenden Marktwertes sind. Auch die Bilder von Boateng im Stadion vor dem Spiel sprachen Bände, man hatte den Eindruck, als würde es auf der Welt nichts Langweiligeres geben, als dieses Spiel.
  5. Fußball ist auch ein Kampfsport oder auch Kontaktsport. Da geht es darum, den gegenerischen Spieler nicht nur technisch, sondern auch durch das Laufen und durch Körpereinsatz vom Ball zu trennen und sich gegen gegnerische Spieler durchzusetzen (speziell im Strafraum). Das setzt einen absoluten Willen ohne Rücksicht auf seine eigene Gesundheit voraus und den absoluten Willen, ein Tor zu schießen. All das habe ich bei der Manschaft nicht gesehen, woher sollte dieser Wille bei den verwöhnten Millionären auch kommen, denen ihre eigene Geldbörse und ihre eigene Gesundheit wichtiger sind als der Sieg.

Daher wünsche ich der Manschaft, die auch nur ein Spiegelbild dieses Systems ist, alles, was ich dem System wünsche. Und dem System wünsche ich dasselbe, was ich der Mannschaft wünsche. Daß aus ihr wieder die deutsche Nationalmannschaft werde, die nur aus Deutschen besteht, deren Eltern und Großeltern auch Deutsche sind bzw. waren.

Und vielleicht klappt’s dann auch mit der zweitwichtigsten Nebensache der Welt…

In diesem Sinne, wir brennen 365 Tage für Deutschland!

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