„NSU“ – Eine Nachbetrachtung

Jusitz-580x336Es geht hier nicht um eine juristische Nachbetrachtung, oder um die vielen „Merkwürdigkeiten“, angefangen von der Rolle verschiedener Geheimdienste. Letztendlich sind das alles Nebenkriegsschauplätze.

Sich darüber aufzuregen, bringt uns nicht weiter. Denn es ist allgemein bekannt, daß auch in unserem Land die Geheimdienste gegen die nationale Opposition agieren und dagegen kann man nichts machen. Wichtig ist für uns nur, daß man die Lehren aus dem Prozeß zieht.

  1. Schlußfolgerung: Eigentlich schon immer bekannt, kauft euch keine Waffen. Denn mal ehrlich, ich kenne in über dreißig Jahren keinen Fall, wo es zwingend notwenig war, Schußwaffen einzusetzten! Die einzigen Fälle, die mir bekannt sind, in denen Schußwaffen eingesetzt wurden, waren Suizide. Sobald Waffen im Spiel sind, ist der Geheimdienst nicht weit, egal ob bei uns oder der anderen Feldpostnummer. In dem Zusammenhang fällt mir eine Geschichte von einen ehemaligen Kameraden ein, der sich irgendwann C18 anschloß, inklusive Waffen- und Drogengeschichten. Bei einer Ermittlung des BKA wurde er als Zeuge vernommen, obwohl er schon lange ausgestiegen war. Die BKA-Beamten wußten genau, mit welchen Waffen er wann und wo zu tun hatte inklusive der Drogengeschichten. Hat sie nur nicht interessiert (andere Baustelle). Auch das ist eine wahnwitzige Geschichte aus der BRD. Also kauft euch keine Waffen, zumindest nicht illegal!
  2. Schlußfolgerung: Auch wenn’s hart wird, haltet die Schnauze. Das zwingt den Staat, sauber zu arbeiten, da sie ja jetzt alles selber beweisen müssen und so kommt so manche Geschichte zu Tage, siehe NSU-Prozeß, was sicherlich nicht der Fall gewesen wäre, wenn sie ein umfängliches Geständnis abgelegt hätten, auch im Koblenz-Prozeß zu beobachten.
  3. Wer die Geschichte unseres Volkes kennt, der weiß, noch nie waren bewaffnete Aufstände erfolgreich! Warum sollte es also heute etwas bringen, in einem System, in dem es dem Staat leicht fällt, wenn er will, Menschen lückenlos zu überwachen?

Also arbeitet politisch und das nicht nur einmal im Monat, sondern regelmäßig, denn nur dann verändert ihr langfristig etwas.

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