Kommt zu selten vor. Oder doch nicht. Oder Wahnsinn der BRD-Nichtabschiebe-Praxis

2017-11-10-Asylflut-01-580x390Laut der Neuen Westfälischen ist der Asylantrag einer Familie (Frau und drei Kinder) abgelehnt worden. Und natürlich bricht da für den Redakteur der NW fast die Welt zusammen. Gemeinsam mit dem Flüchtlingsarbeitskreis der Schule St. Michael, dem Flüchtlingscafé, der Paderborner Landtagsabgeordneten Sigrid Beer (Grüne) und der Schulseelsorgerin Bettina Schmidt versucht man alles, um die Abschiebung, die schon per Termin festgelegt wurde, abzuweisen.
Und so erklärt man der Familie, daß, auch wenn sie abgelehnt wird, durchaus den Status als „geduldet“ bekommen würde, und die Stadt Paderborn entschuldigt sich für ihr Schreiben (rechtlich absolut zulässig) und versicherte, daß sie selbstverständlich nicht befüchten müsse, abgeschoben zu werden.
Merke: Es ist nachwievor schwerer, nach Deutschland zu kommen, als wieder nach Hause geschickt zu werden.

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