Mißbrauchsfall von Lügde: Unfaßbares Behördenversagen!

hörde-650x336Aus den Räumen der Kriminalpolizei sind Beweisstücke zum Mißbrauchsfall von Lügde verschwunden. Staatsanwaltschaft und Sonderermittler gehen davon aus, daß die Asservate aufgrund nachlässigen Umgangs nicht auffindbar seien. Dies geht aus einer offiziellen Stellungnahme der Staatsanwaltschaft hervor. Die Behörde geht nicht davon aus, daß die Beweisstücke entwendet wurden. Ein Diebstahl sei aber auch nicht auszuschließen. Aus diesem Grund sei ein Ermittlungsverfahren – auch gegen Unbekannt – bei der Staatsanwaltschaft Detmold nicht anhängig. Bei dem aktuellen Vorgang handele es sich lediglich um einen Prüfvorgang.

Am Donnerstag erfuhr die Öffentlichkeit, daß ein Koffer und eine Hülle mit ca. 155 Datenträgern seit mehreren Wochen in der Kreispolizeibehörde Lippe vermißt werden. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) berief daraufhin ein Team aus Sonderermittlern ins Leben. Reul sprach von Polizeiversagen, er sei fassungslos.

Wieder einmal schlägt man die Hände vor den Kopf, erneuter Schauplatz: die BRD-Behörden. Es bahnt sich der nächste Skandal, der seinesgleichen sucht, hinter den Türen der Behörden an. Versagen auf ganzer Linie und der Eindruck von involvierten Staatsdienern hinterlassen Spuren und einen faden Beigeschmack.

Im Fall Lüdge kommen immer mehr dunkle Geheimnisse ans Licht. Von gefälschten Berichten vom Jugendamt, bis zum Verschwinden von Beweismaterial aus der Asservatenkammer der Polizeibehörde. Ein Landrat, der versucht, sich vor Erklärungen zu drücken. All das sind schallende Ohrfeigen für Opfer und Angehörige, die wieder einmal von der Regierung maßlos im Stich gelassen werden. So werden wahrscheinlich, wie so oft, in den hiesigen Dienststellen keine “Köpfe” rollen.

Die Partei DIE RECHTE, Kreisverband Ostwestfalen-Lippe, fordert eine baldige und öffentliche Aufklärung bis ins letzte Detail!

Bild: Symbolbild

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