Der 1. September – Oder warum sich die Medien mal wieder als „Lügenpresse“ bezeichnen lassen dürfen

ZeitungDer 1. September. Nein, es geht nicht um den Herbstanfang, sondern um, wen wundert’s, den 2. Weltkrieg. In fast allen Medien war zu lesen, daß zuerst die Griechen und dann auch die Polen der Meinung sind, sie könnten und müßten noch Geld von der BRD verlangen. All diese Forderungen wurden kommentarlos von den Medien wiedergegeben, zum Teil wurden auch die Begründungen kommentarlos mit abgedruckt. Was die Griechen betrifft, so wurde von keinen Medien darüber berichtet, daß speziell Deutschland den griechischen Staat mit Milliarden-Summen während der Wirtschaftskrise unterstützt hatte.

Noch eklatanter ist das Weglassen von Wahrheiten, allerdings jene, die die polnischen Forderungen betreffen. Schlicht weggelassen wird dabei, daß der polnische Staat nach dem 2. Weltkrieg große Teile Ostpreußens und Teile Westpreußens von den Siegermächten geschenkt bekommen hatte.

Wie gesagt, über Schuld und Unschuld mögen sich die Historiker streiten, aber jedem normal-denkenden Menschen sollte nach diesen Zeilen klar sein, wie lächerlich Forderungen dieser beiden Staaten 80 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges sind, wenn man eben die ganze Geschichte erzählt und nicht die Hälfte wegläßt. Denn auch das bewußte Weglassen von Tatsachen, was zu einem falschen Bild führen muß, kann man als Lüge bezeichnen.

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