„Brauner Dreck“: Bielefelds SPD-Vorsitzende verliert alle Hemmungen

nospdDas war dann selbst der SPD-eigenen Neuen Westfälischen zu viel des Guten: Die vom volksfeindlichen Bündnis „Bielefeld stellt sich quer“ angemeldete Gegendemonstration zur „Biegida“-Veranstaltung am vergangenen Freitag stand unter dem menschenverachtenden Motto „Den braunen Dreck wegfegen“. Anmelderin der Gegendemo war die Bielefelder Kreisvorsitzende der Sozis, Wiebke Esdar.

Dies veranlaßte den NW-Kommentatoren Ansgar Mönter zu der Feststellung, das Bündnis gegen Rechts verwende eine „verrohte“ und „entmenschlichende“ Sprache, die ein „politisches Kampfmittel übler Sorte“ sei. Das Motto verrate ein „Übermaß an ideologischem Furor, gepaart mit Haßgefühlen“, was auf Mönter „abstoßend“ wirke. Treffend zitiert der NW-Redakteur eine alte Volksweisheit: „Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich.“

Nun sind wir sicherlich weit davon entfernt, bei jedem deftigen Spruch des politischen Gegners sofort die Moralkeule zu schwingen. Doch was hätten Wiebke Esdar und Konsorten wohl dazu gesagt, wenn man sie öffentlich als „roten Dreck“ bezeichnet hätte? Oder was wäre, wenn eine zionismuskritische Organisation vor der Bielefelder Synagoge eine Demonstration unter dem Motto „Den jüdischen Dreck wegfegen“ anmelden würde?

Dann würden die Linken natürlich Zeter und Mordio schreien und keine Sekunde damit zögern, die Wortwahl in einen Zusammenhang mit der NS-Herrschaft zu stellen. Doch die Gutmenschen waren ja ohnehin schon immer unangefochtene Meister darin, mit zweierlei Maß zu messen.

Und noch etwas ist auffällig: Wiebke Esdar läßt zwar keine Gelegenheit aus, gegen den politischen Gegner zu hetzen und auf der Facebook-Seite von „Bielefeld stellt sich quer“ wird sogar eine linksextreme Demo im Wohnort des „Biegida“-Anmelders Thomas Borgartz gelobt. Doch die eigenen persönlichen Daten hält Esdar lieber geheim. Beim Einwohnermeldeamt hat sie nämlich eine Auskunftssperre erwirkt. Während man die Adresse jedes „Normalbürgers“ bei der Stadt Bielefeld erfragen kann, läßt Esdar ihre Anschrift wie ein Staatsgeheimnis hüten.

Auch im Ratsinformationssystem werden zwar Telefonnummer und ePost-Adresse der SPD-Politikerin genannt, aber keine Anschrift. Neben ihrem volksfeindlichen Wirken bei den Sozis und im Bündnis gegen Rechts ist Esdar übrigens „Wissenschaftliche Mitarbeiterin“ an der Uni Bielefeld.

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