Getroffene Hunde bellen: Jüdische Gemeinde zeigt DIE RECHTE OWL an

505892_web_R_B_by_Gabi Eder_pixelio.deImmer wieder betrachten wir, von welcher Seite unserer Partei der Haß entgegenschlägt und immer wieder fassen wir dies als Beweis dafür auf, daß wir mit unserer Politik absolut auf dem richtigen Weg sind. Seien es linksextreme Revoluzzer, Politiker der volkszerstörenden Altparteien oder – wie im neuesten Fall – ein Juden-Funktionär mit gestörtem Verhältnis zur Meinungsfreiheit.

Konkret geht es um unseren Artikel „Staatsfunk, Linke und Jüdische Gemeinde hetzen gegen Verleger“ vom 19. August. In diesem Artikel setzten wir uns mit der Hetzkampagne gegen einen Verleger politisch nonkonformer Bücher aus Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) auseinander, der zur Empörung interessierter Kreise u.a. mit dem Druck des offiziellen Amtsblattes der Stadt beauftragt ist.

Bei dieser Hetzkampagne ganz vorne dabei ist Matitjahu Kellig aus Horn-Bad Meinberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold. Der WDR-Staatsfunk berichtete auf seiner Netzseite dazu Folgendes:

Matitjahu Kellig, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, ist über die Geschäftsbeziehung der Stadt zu dem rechten Verleger erschrocken. Daß der Bürgermeister einer Kleinstadt von alledem nichts mitbekommen habe, hält Kellig für unglaubwürdig. Er fordert die Stadtverwaltung auf, umgehend Konsequenzen zu ziehen und sich von „Kölle-Druck“ zu trennen.

Der Bürgermeister von Preußisch Oldendorf versicherte, die Sache zu prüfen. Da er allerdings nicht sofort spurte, legte die „Jüdische Allgemeine“ noch einmal nach und veröffentlichte einen weiteren Hetzartikel. Der Verfasser ist der gleiche wie der des WDR-Artikels: der unter dem Deckmantel des Journalismus agierende Antifa-Aktivist Julian Feldmann.

In diesem Artikel lesen wir Folgendes:

Schützenhilfe bekommt Höke derweil von der Neonazi-Partei »Die Rechte«, die sich mit dem »politisch nonkonformen Verleger« solidarisiert. Weil Matitjahu Kellig die Stadt dazu aufgefordert hat, die Zusammenarbeit mit dem Verleger einzustellen, empört sich »Die Rechte« über den »Einfluss jüdischer Lobbyorganisationen auf die deutsche Politik« und beleidigt den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold. Kellig erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt.

Interessant, interessant… Herr Kellig fühlt sich also beleidigt und erstattet Strafanzeige. Fragt sich nur, wodurch er sich beleidigt fühlt? Etwa dadurch, daß wir ihn im Zusammenhang mit seinen Äußerungen als „selbstgefällig“ und „frech“ bezeichnet haben? Ist es etwa nicht selbstgefällig, sich im WDR-Gespräch moralisch über jemanden erheben zu wollen, den Kellig allem Anschein nach gar nicht persönlich kennt und mit dessen Person er sich anscheinend gar nicht wirklich auseinandergesetzt hat? Und ist es etwa nicht frech, die Stadtverwaltung barsch zur Beendigung der Zusammenarbeit mit „Kölle-Druck“ aufzufordern, was zur Gefährdung der beruflichen Existenz des Verlegers und seiner Mitarbeiter führen könnte? Oder fühlte Kellig sich dadurch beleidigt, daß wir ihm ein „gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit“ attestierten? Hat man etwa kein gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit, wenn man in aller Öffentlichkeit über eine Person herzieht, nur weil sie u.a. auch Bücher im Verlagsprogramm hat, die eine andere Meinung widerspiegeln als diejenige, die man selbst hat?

Da wir Matitjahu Kellig in unserem Artikel namentlich erwähnt hatten, schickten wir ihm den Artikel auch an seine Epost-Adresse. Er hätte also die Möglichkeit gehabt, uns zu antworten, zu unseren Ausführungen Stellung zu nehmen und auf Wunsch hätten wir seine Antwort auch auf unserer Netzseite veröffentlicht. Doch Kellig ist offensichtlich von einem Schlage, der den demokratischen Diskurs scheut wie der Teufel das Weihwasser und der viel lieber mit den Mitteln des Strafrechts gegen seine Kritiker vorgehen will.

Wir fassen die Strafanzeige des Herrn Kellig – von der wir übrigens bislang nur aus der Zeitung wissen – als weiteren Einschüchterungsversuch auf, kritische Zeitgenossen mundtot machen zu wollen, der aber natürlich nicht fruchten wird. Der zuständige Staatsanwalt wird – wenn er seinen Beruf ernstnimmt – Herrn Kellig schon die passenden Worte zu diesem lächerlichen Kriminalisierungsversuch zu sagen haben.

Bild: Gabi Eder / pixelio.de

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