Wichtig: Bielefelder Dissidenten-Prozeß gegen Sascha Krolzig findet Donnerstag nicht statt / Neuer Termin im November!

505892_web_R_B_by_Gabi-Eder_pixelio.de_Die politisch interessierte Öffentlichkeit in Bielefeld schaut derzeit auf einen interessanten Prozeß, der eigentlich kommenden Donnerstag vor dem Amtsgericht stattfinden sollte, allerdings aus mehreren Gründen verschoben werden mußte. Neuer Termin ist Donnerstag, der 16. November. Angeklagt ist der politische Dissident Sascha Krolzig vom DIE RECHTE-Kreisverband Ostwestfalen-Lippe, dem vorgeworfen wird, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold öffentlich kritisiert zu haben.

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Vor einigen Tagen schickte der angeklagte Dissident einen Brief ans Gericht und beantragte die Aufhebung des Termins am 7. September. Als Grund gab Krolzig an, daß ihm die bereits am 23. Juli bei der Staatsanwaltschaft beantragte Akteneinsicht bis heute nicht gewährt wurde. Dies ist ein gravierender Verstoß gegen die Rechte des Regimekritikers, der sich selbst verteidigen wird und deshalb gemäß der Strafprozeßordnung Einsicht in die Akte nehmen darf.

Doch als Krolzigs Brief auf dem Weg zum Amtsgericht war, wurde von dort aus bereits ein Brief an den Angeklagten geschickt mit der Information, daß der Termin ohnehin aufgehoben wurde. Dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Matitjahu Kellig, reicht es nämlich noch nicht, daß er 1. im Staatsfernsehen gegen einen unbescholtenen, aber politisch unbequemen Druckerei-Inhaber hetzen durfte und 2. mithilfe seines Star-Anwalts einen Andersdenkenden mit einem Strafprozeß überzog – jetzt will er auch noch als Nebenkläger am Prozeß beteiligt werden!

Krolzig: Anträge auf Zurückweisung der Nebenklage und Verlegung ins Landgericht

Gegenüber dem DIE RECHTE-Kreisverband Ostwestfalen-Lippe hat Krolzig angekündigt, bis Ende der Woche einen Schriftsatz zum Amtsgericht zu schicken des Inhalts, den Antrag auf Zulassung der Nebenklage, der laut Krolzig auf völlig sachfremden Erwägungen beruht, zurückzuweisen und dies entsprechend zu begründen. Außerdem hat der angeklagte Dissident beantragt, die Hauptverhandlung in den größten Saal des benachbarten Landgerichts zu verlegen, da mit einem großen Öffentlichkeitsandrang zu rechnen ist.

Über Twitter hat sich unterdessen die linksextreme Antifa Bielefeld, aus deren Umfeld in der Vergangenheit zahlreiche körperliche Angriffe auf Andersdenkende und nicht-linke Passanten verübt wurden, mit Matitjahu Kellig solidarisiert und dazu aufgerufen, an dem Prozess teilzunehmen. Das begrüßen wir ausdrücklich! Bei Gericht darf sich der Chaoten-Mob nämlich nicht vermummen und aus der Anonymität heraus antideutsches Gift verspritzen, hier heißt es dann nämlich „Gesicht zeigen“!

Merkt Euch den Termin zur Verhandlung schonmal vor, kommt vorbei und setzt mit uns gemeinsam ein Zeichen für Meinungsfreiheit: Donnerstag, 16. November 2017, 8:30 Uhr, Amtsgericht Bielefeld, Gerichtsstraße 6, 33602 Bielefeld, 4. Etage, Sitzungssaal 4089

Bild: Gabi Eder / pixelio.de

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